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Erste Spende an das AIDS Centrum Rostock e.V. übergeben

Freitag, 7. Dezember 2007

Gestern – pünktlich zum Nikolaustag – haben wir die Gelegenheit genutzt und dem AIDS Centrum Rostock e.V. die erste Spende mit Erlösen aus unserem “Infectiocard-Casebook Reise- und Tropenmedizin Band 1” überreicht. Natürlich war diese nicht so groß, wie die von den Stadtwerken, einer Immobilienfirma oder der Stadtbäckerei, aber für uns war es schon eine ganze Menge. Für alle, die das Buch nicht kennen: Von jedem verkauften Buch “Infectiocard-Casebook Reise- und Tropenmedizin Band 1” spenden wir 1,- Euro an das AIDS Centrum e.V. – das ganze Jahr über und nicht nur zum Welt-Aids-Tag. Auf die Idee kamen wir vor längerer Zeit, da Matthias Lademann die HIV-Ambulanz an der Uni Rostock betreut hatte bis er vor einem Jahr zur UNO gegangen ist. Was lag näher, als dem Hobby des Buchschreibens noch einen weiteren sinnvollen Aspekt zu geben und denen zu helfen, die auf Unterstützung angewiesen sind?

Die beiden hauptamtlichen Mitarbeiter des Vereins und viele ehrenamtliche Helfer sind neben den Sprechzeiten für Beratungen über HIV-Tests und für HIV-Betroffene meist die ganze Zeit an Schulen in Rostock, dem Landkreis Bad Doberan und Güstrow unterwegs und machen dort Aufklärungsarbeit zur HIV-Prävention und zur Prävention von STD im Allgemeinen. Zusammen mit den zwei anderen “Aufklärungssäulen”, die es in der Region gibt (Mit Sicherheit verliebt von der Fachschaft Medizin und dem Mobilen Aufklärungsteam), schaffen sie es aber nur einen Teil der Schüler zu erreichen. Daher finde ich es um so trauriger, dass nicht mehr Unterstützung aus der Rostocker Bevölkerung und Wirtschaft kommt – denn schließlich gehören diese drei Initiativen und Vereine zu den einzigen, die den Jugendlichen in der Region (und damit den Kindern der Rostocker und der in der Wirtschaft tätigen) die Möglichkeit geben, sich von kompententen und extra ausgebildeten Leuten, über STD, HIV und Verhütung aufklären zu lassen und zu begreifen, warum es nötig ist, darüber bescheid zu wissen und es anzuwenden.
Wer also noch Ideen hat, wie man das AIDS Centrum unterstützen kann, ist dort als Förderer – egal ob groß oder klein – und als ehrenamtlicher Helfer immer herzlich willkommen.