Was ist PostVir-CARD?

 

PostVir-CARDDie PostVir - CARD ist eine Karte, die über die Postexpositionprophylaxe / - behandlung (kurz: PEP) bei bzw. nach beruflicher Hepatitis B, C- und HIV- Exposition informieren soll.

    D i e   I d e e
Nadelstich- und auch Schnittverletzungen kommen in der täglichen Klinikroutine immer wieder vor - rund um den Erdball. Leider besteht in einigen Fällen die Gefahr, dass auf diesem Weg Viruserkrankungen auf das medizinische Personal übertragen werden können.
   Die Idee zur PostVir-CARD wurde geboren, als wir nach einem Weg suchten, die Informationen zur Postexpositionsprophylaxe z.B. nach Nadelstichverletzungen für möglichst viele Mitarbeiter unserer Klinik bzw. Mitarbeiter des Gesundheitswesens (angefangen von Studenten, über Krankenschwestern bis hin zu Ärzten) auf einfache Art und Weise überall zugänglich zu machen - unabhängig von dem Vorhandensein einer Bibliothek oder eines Internet-Anschlusses oder der Uhrzeit.


    D i e    U m s e t z u n g
Also setzten wir uns abends und am Wochenende zusammen und ließen die Köpfe rauchen. Wir entwickelten unserer Freizeit die PostVir - CARD, auf der in leicht verständlicher Form alle nötigen Maßnahmen im Falle eines Falles erklärt sind - angefangen von den Erstmaßnahmen bis hin zu den Nachkontrollen. Durch ihr kleines Format passt die PostVir - CARD problemlos in jede Kitteltasche bzw. in jedes Notizbuch. Ein weiterer Vorteil: die PostVir-CARD ist leicht und flexibel, so dass sie in der Tasche wirklich nicht störend ist (... und es gibt keine schmerzhaften Zwischenfälle durch harte Kanten). Sie passt prima in jedes gängige Notizbuch. Außerdem ist die Karte laminiert und dadurch etwas widerstandsfähiger im Stationsalltag - die Schrift kann auch durch Kratzen oder Abwischen nicht beschädigt werden. 


Die PostVir - CARD ist gegen eine Schutzgebühr von 2 Euro erhältlich.
Mit der Schutzgebühr werden lediglich die Druck- und Laminierungskosten finanziert.


Wir hoffen, auf diesem Weg möglichst vielen Ärzten und Zahnärzten, Krankenschwestern, Arzthelferinnen, Labormitarbeitern, Rettungsdienstmitarbeitern, Medizinstudenten und anderen Personen, die in Krankenhäusern, Kliniken und Arztpraxen tätig sind, die Informationen zugänglich zu machen. Nur wer weiß, wie er sich in so einem Fall verhalten muss, kann richtig und zügig handeln.

 

Hinweis: aus juristischen Gründen bieten wir die PostVir-CARD nicht als pdf-Datei zum Download an. Wir bitten um Ihr Verständnis.


    D e r     N a m e
Der Name PostVir - CARD leitet sich vom lateinischen "post" = danach und "Virus" ab. Sinngemäß also "nach dem Virus".

 

    I n s   R o l l e n  g e k o m m e n  . . .

Die PostVir-CARD feiert dieses Jahr Ihren 3. "Geburtstag". Wie wir inzwischen immer wieder mitbekommen, hat die PostVir-CARD auch einige kleine Dinge in Bewegung setzen können. Nachdem wir mit Berufsgenossenschaften und anderen Trägern sowie Hygieneverantwortlichen in Krankenhäusern Kontakt aufgenommen hatten, kamen auch sie zum Nachdenken über dieses Thema und setzten sich damit näher auseinander. Es wurden Konzepte für Kliniken und Informationsbroschüren entwickelt. Auch in der berufsspezifischen Presse fanden sich Artikel über Nadelstichverletzungen, nachdem wir Redakteure mit der PostVir-CARD auf das Thema aufmerksam machten. Wir sind gespannt, wie sich die weitere Entwicklung gestalten wird. Vielleicht findet auch die kleine PostVir-CARD irgendwann einen großen Unterstützer, der die Druckkosten finanziert und dafür sorgt, dass Interessenten die Karte kostenlos erhalten können.

 

    W e r  h a t  P o s t V i r  - C a r d  f ü r  s i c h  e n t d e c k t ?

zum Beispiel:

 

 

Wir möchten an dieser Stelle höflich darauf hinweisen, dass der Urheberrechtsschutz an der Karte zu beachten ist, auch wenn sie ein non-profit-Projekt darstellt.

 

© Maren Oldörp, 08/2005